Herzlich willkommen im Salzlandkreis,

beim Kreisverband Bernburg, Aschersleben, Staßfurt des  Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Ihnen, den aktiven Unternehmern der Region, bietet der BVMW-Kreisverband eine moderne unternehmerische Gemeinschaft. Alle Aktivitäten des Kreisverbandes sind darauf gerichtet, die wirtschaftlichen Ziele der Mitgliedsunternehmen zu fördern.
Entsprechend der Verbandsphilosphie bieten wir Ihnen eine Plattform für persönliche Kontakte zu Partnern, die wie Sie als mittelständische Unternehmer, Freiberufler oder Selbständige tätig sind. Ebenso zu leitenden Angestellten mit unternehmerischer Verantwortung, Politikern oder Mitarbeitern von Behörden, Hochschulen, Wirtschafts- und Wissenschaftseinrichtungen und Banken.
Eine wichtige Kontaktebene für alle Mitglieder sind die regelmäßig stattfindenden Unternehmertreffen verschiedenster Art. Erfolgreiche Verbandsmitglieder stellen sich vor, geben wichtige Informationen zu aktuellen Problemen unternehmerischer Arbeit. Experten informieren zu wichtigen Neuigkeiten für eine erfolgreiche Unternehmensführung.  So verschaffen Sie sich entscheidende Wissensvorsprünge im Wettbewerb.

Einen Einblick in die bisherigen Veranstaltungen des laufenden Jahres erhalten Sie auf dieser Seite.
Die Unternehmertreffen der Vorjahre können Sie im Veranstaltungsrückblick noch einmal nacherleben.

Das nächste Unternehmertreffen des Kresiverbandes findet am 31. Jan. 2012 in Bernburg statt.
Zur Einladung gelangen Sie rechts unter Alle Termine.

Unternehmerfrühstück zum Thema "Berufsbegleitende Weiterbildung und Absolventenvermittlung" * 30.11.2011 * Hochschule Anhalt, Köthen


Der zunehmende Fachkräftebedarf und die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte können wettbewerbsentscheidend sein. Da sich fachliche und personelle Kompetenzen nicht auf „Knopfdruck“ bereitstellen lassen, sind auch die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt gefordert, hierfür entsprechende Bildungskonzepte zu entwickeln und vorzustellen.
Aus diesem Grund hatte die Hochschule Anhalt gemeinsam mit den Kreisverbänden Bernburg, Aschersleben, Staßfurt und Dessau, Anhalt-Bitterfeld des BVMW insbesondere Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmern aus der Region zu einem gemeinsamen Frühstück an den Hochschul-Campus nach Köthen eingeladen. Berufsbegleitende Weiterbildung und Absolventenvermittlung waren die Kernthemen dieses informativen Vormittags.

Es wurde deutlich, dass sich für Unternehmen, die sich an der Ausbildung ihrer zukünftigen Fachkräfte beteiligen wollen, bereits jetzt duale praxisintegrierende Studiengänge angeboten werden. Auch für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne entsprechende Hochschulzugangsberechtigung, die in ihren Unternehmen rechtzeitig auf Führungspositionen vorbereitet werden sollen, sind spezifische Weiterbildungsformen entwickelt worden. Darüber hinaus haben erfahrene Ingenieure mit einem ersten Hochschulabschluss die Möglichkeit, sich an der Hochschule Anhalt sowohl in Zertifikatskursen bzw. Masterstudiengängen zu qualifizieren.

Nach der Begrüßung durch den Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen, Prof. Dr. Jürgen  S c h w a r z, und die  Leiter der BVMW-Kreisverbände,           Dr. Helmhard  K r a f t  und Frank  M a l i t t e  wurden folgende Vorträge gehalten:

Nach den Vorträgen kamen die Unternehmer noch in zwangloser Runde mit den Referenten ins Gespräch und konnten Kontakte untereinander  knüpfen.


Durch Klick auf die Themen gelangen Sie zu den Vorträgen.

Frank Malitte und Dr. Helmhard Kraft
Dr. Katrin Kaftan
Petra Kircheis
Prof. Dr. Hans-Jürgen Kaftan


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Unternehmerbrunch zum Thema "Saaleausbau" * 23.11.2011 * Hotel "Fürsteneck", Bernburg

Etwa 50 Unternehmer und Politiker des hatten sich zum BVMW-Unternehmerbrunch zum Thema „Saaleausbau“ mit dem Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas  W e b e l,  (CDU) eingefunden.

In seiner Begrüßung meinte Kreisgeschäftsführer                  Dr. Helmhard  K r a f t , dass sich der Bundesverband mittelständische Wirtschaft bei dem Thema Saaleausbau in der Verantwortung sieht, sich für die Wirtschaft der Region einzusetzen.
Der BVMW befürchte erheblichen Schaden für die Wirtschaft und damit vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, wenn die vermeintliche Pläne des Bundesverkehrsministers, den Bau des rund acht Kilometer langen Saaleseitenkanals bei Tornitz nicht weiter zu verfolgen und die Saale auf eine Restwasserstraße herabzustufen, Realität würden. Das Vorhaben müsse ganz im Gegenteil forciert werden.

In seinem Statement positionierte sich Verkehrsminister Thomas Webel eindeutig. Er machte deutlich, dass er den Bau des Saaleseitenkanals und damit die Verbindung zwischen der Elbe und dem Hafen in Trotha  für einen Mix der Verkehrsträger für die Region zwischen Halle und Magdeburg für unverzichtbar hält.
Nachdem der Bund offenbar seine Pläne, die Saale zu einer Restwasserstraße herabzustufen aufgegeben habe, müsste das Projekt mit Nachdruck weiter verfolgt werden. Bei entsprechender Schiffbarkeit könnten auf der Saale jährlich bis zu 3,6 Millionen Tonnen Güter befördert werden.
Für Unternehmen wäre die Saale nach dem Kanalbau ein Standortvorteil, erklärte der Politiker. Nur so hätten sie die Chance, Rohstoffe und Fertigerzeugnisse zur Elbe und dann beispielsweise bis nach Tschechien oder zum Hamburger Hafen zu transportieren. Der Minister nannte es einen Trugschluss, anzunehmen, dass Straßen und Schienenwege künftig alle Transporte allein bewältigen könnten. Wasserstraßen in Ostdeutschland müssten dringend zukunftsfähig gestaltet werden. Im Mühen um den Bau des Kanals müssten Sport- und gewerbliche Schifffahrt mit der Wirtschaft an einem Strang ziehen, um für die Investition zu sensibilisieren.

Die Moderation wurde von Manfred  S p r i n z e kPräsident des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. übernommen.
Er wies u.a. auf das Saale-Bündniss hin, das im August d.J. auf Grund der Herabstufung der Saale zur „Restwasserstraße“ durch Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaft und dem Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS e.V.) gegründet wurde.
Weiterhin informierte er über eine repräsentative Umfrage zur Saaleregion. Danach wären drei Viertel der Bewohner dafür, dass auch künftig Schiffe für Transporte und den Tourismus auf dem Fluss unterwegs sein sollten. Zwei Drittel sehen in der Saale einen wichtigen Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze sichere.

Für das Bernburger Werk der Solvay Chemicals GmbH sei eine Hafenanbindung längst überfällig, sagte Werkleiter Thomas  M ü l l e r  50 Prozent aller Transporte könne sein Unternehmen auf dem Wasserweg abwickeln. Das wäre zurzeit nicht möglich. Von den fast 650.000 Tonnen Soda, Koks und anderen Gütern würden 85 Prozent per LKW und 15 Prozent per Bahn verschickt. Das nannte er ökologisch und ökonomisch "unvernünftig".

Auch Manfred  E b e r l  von der esco – european salt company GmbH & Co. KG betonte in seinem Beitrag, dass das Werk die Saale als Wasserstraße brauche, um sich weiter zu entwickeln. Gegenwärtig müsse das Unternehmen die maximal drei Millionen Tonnen Salz pro Jahr per Lkw zu den Kunden transportieren. Er informierte, dass die Pläne für eine eigene Verladestation bereits fertig in der Schublade liegen würden.

Karina  F i s c h e r  von der Schiffswerft Fischer in Mukrena sagte: "Wenn der Fluss nicht besser schiffbar wird, sehen wir die Zukunft für unser Unternehmen dunkel. Die Saale ist unsere Lebensader." Das Familienunternehmen ist die einzige Werft ihrer Art an der Saale. Für die 15 Beschäftigten bedeutete eine Schließung den Verlust des Arbeitsplatzes. Auch Zulieferer wie Elektroinstallationsbetriebe oder Tischlereien müssten dann um ihre Aufträge bangen.

Aus Halle war der Geschäftsführer der Hafen Halle GmbH (BVMW-Mitgliedsunternehmen),        Dirk  L i n d e m a n n, gekommen. Er meinte, dass der Hafen Halle-Trotha der einzige Hafen ohne Schiffe sei. Wegen der nicht ganzjährig möglichen Nutzbarkeit der Saale für Gütertransporte gehe kein Reeder das Risiko ein, Linien einzurichten, die nicht kontinuierlich fahren könnten. Deshalb habe man in den vergangenen Jahren das größte Güterverkehrsterminal Sachsen-Anhalts aufgebaut, in dem Frachten zwischen von Bahn und LKW umgeschlagen würden.
In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sei bei Klein Rosenburg der Bau einer Staustufe mit Schleuse und Wehr vorgesehen gewesen. Kriegsbedingt fielen die Pläne ins Wasser. Mit dem in der Gegenwart entwickelten Vorhaben, einen Kanal zu bauen, ließe sich ein funktionierender Schiffsverkehr sichern.

Einen Artikel der Mitteldeutschen Zeitung finden Sie hier.


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Unternehmerefrühstück mit NETWORK-KMU zum Thema "Fachkräfte" * 15.11.2011 * Schloss Biendorf

Das Unternehmerfrühstück, das die Landesinitiative NETWORK-KMU mit dem BVMW und anderen Projektpartnern durchgeführt hat, fand  im BVMW-Mitgliedsunternehmen, Schloss Biendorf, statt. In den Räumen des um 1920 erbauten Gutshauses erfuhren die Teilnehmer der Informationsveranstaltung Wissenswertes zum Thema „Fachkräfte sichern und halten“. Es hatten die ca. 30 Teilnehmer die Möglichkeit, mit Experten über Hilfen und Förderinstrumente zu diskutieren.


Nachdem Herr  B r e n n e i s e n (Network-KMU) die Teilnehmer begrüßt hatte, informierte die Besitzerin des Schlosses Biendorf, Frau van de Merwe, über die Geschichte der Schlossanlage, welche bis in das Jahr 1488 zurückführt.

Patrick  B a l s c h u n  von der Agentur für Arbeit Dessau-Roßlau erläuterte im Anschluss die Strukturindikatoren des Agenturbezirkes, wie die  aktuelle Arbeitsmarktsituation, die demografische Entwicklung und die soziale Lange und verwies auf die 10 Handlungsfelder der Agentur für Arbeit zur Steigerung des Fachkräfteangebots.
Der Schwerpunkt liege hierbei zum einen in der verstärkten Qualifizierung von Beschäftigten und zum anderen in der Reduzierung der Schulabgänger ohne Abschluss sowie der Ausbildungs- und Studienabbrecher. Er betonte, dass diese Handlungsfelder jedoch nur im vernetzten Agieren von Bund, Land, Kommunen und Unternehmen mit der Bundesagentur für Arbeit abzuarbeiten sind.

Danach informierte Doris  K n ö f e l  über die Förderinstrumente Ausbildung und Weiterbildung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Im Rahmen der Weiterbildung könnten allgemeine betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen bis zu 70 % gefördert werden. Voraussetzung sei allerdings ein unbefristeter Arbeitsvertrag. Unternehmen mit mehrheitlich öffentlicher Beteiligung und Unternehmen in Schwierigkeiten können nicht gefördert werden.
Über die Ausbildungsförderung könnten Unternehmer Zuschüsse für Fremdausbildung, Zusatzqualifikation und externes Ausbildungsmanagement beantragen. Auch hier ist eine Förderhöhe bis zu 70 % möglich. Förderfähig sind nur Azubis unter 25 Jahren ohne Berufsabschluss sowie Hoch- oder Fachhochschulreife.

„Mit akademischen Forschern allein sind Fortschritt und Wachstum nicht erzielbar“, zitierte die Innovationstrainerin  Dr. Martina  K l o s e  einen Wachstumstheoretiker.
Könnten nicht vielleicht gerade ältere Fachkräfte zum Wachstum beitragen? Diese Frage wird leider noch zum größten Teil von den Unternehmern verneint, berichtete Dr. Klose. Ältere Mitarbeiter gelten als Innovationsbremse, sie arbeiteten zu langsam und seien nicht flexibel. Diese Vorurteile würden die Unternehmen verleiten, junge und flexible Mitarbeiter einzustellen. Hier beachteten die Unternehmer meist nicht, dass die jungen Leute andere Nachteile haben. Und diese Nachteile fördern genauso wenig das Wachstum eines Unternehmens wie ältere Arbeitnehmer.
Ist es hier nicht von Vorteil eine „gesunde Mischung“ aus jüngeren und älteren Mitarbeitern herzustellen? Die Erfahrungen und das Fachwissen der Älteren, kombiniert mit der Begeisterung für neue Technik und der Aufgeschlossenheit für neue Arbeitsprozesse, könnte ein Unternehmen zu mehr Erfolg führen.


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Unternehmertreffen in der EVZA * 06.09.2011 * Staßfurt

Luftaufnahme der EVZA GmbH

Nachdem Kreisgeschäftsführer Dr. Helmhard  K r a f t   die anwesenden BVMW-Mitglieder und Gäste in der Energie- und Verwertungszentrale GmbH Anhalt (EVZA) am Ortsrand von Staßfurt begrüßt und in das Thema eingeführt hatte, informierte Stefan   R i s t , Geschäftsführer der Wertstoffzentrum Magdeburg GmbH, über die REMONDIS-Gruppe, zu der die Staßfurter Firma gehört.
Als 1934 gegründetes Familienunternehmen ist sie mit mehr als 20.000 Mitarbeitern eines der weltweit größten privaten Dienstleistungsunternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft. Niederlassungen und Beteiligungen gibt es in 28 Ländern auf drei Kontinenten.
Mit dem Engagement von REMONDIS in der EVZA sind 62 neue Arbeitsplätze entstanden. Rund 150 Millionen Euro sind in das Projekt geflossen, das Mitte 2008 den Betrieb aufnahm.
Jährlich können bis zu 380.000 Tonnen Hausmüll, Gewerbeabfall und industrielle Abfälle thermisch und energetisch verwertet, d.h. Strom und Heißdampf erzeugt werden.
Die Leistung entspricht dem eines mit Erdgas, Erdöl oder Kohle arbeitenden Kraftwerks mit gleicher thermischer Leistung. Der Strom "aus Müll" wird ans Netz abgegeben sowie zur Deckung des Eigen-bedarfs benutzt. Das benachbarte Sodawerk profitiert vom erzeugten Dampf, der dort in der Produkti-on von Schwer- und Leichtsoda für die Glasindustrie, die Waschmittelherstellung und die chemische Industrie Verwendung findet.
Die Abfallanlieferung ist so konzipiert, dass sie nicht nur per LKW erfolgen kann. "100.000 Tonnen der Gesamtleistung lassen sich auf dem Schienenweg transportieren", versicherte Rist. Vor der Einlage-rung in die mächtigen Bunker erfolgt eine gründliche Kontrolle auf Schadstoffe oder Radioaktivität. Eine umfassende Abgasbehandlung sorgt dafür, dass keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen. Die dabei entstehenden Abfälle werden zusammen mit der Kesselasche gesammelt und zu einer externen Verwertung abtransportiert.
Bei einem Rundgang konnten sich die Teilnehmer des Unternehmertreffens über die Abläufe im riesi-gen Müllheizkraftwerk und von dessen Leistungsfähigkeit überzeugen.

Über die öffentliche Abfallwirtschaft im Salzlandkreis informierte dann Ralf   F  e l g e n t r ä g e r , Leiter Entsorgung & Logistik des Abfallwirtschaftsbetriebes des Salzlandkreises. In seinen Ausführungen erläuterte er die rechtlichen Grundlagen, auf dessen Basis die Abfallentsorgung beruht. Vom Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz als Bundesgesetz über das Abfallgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, ist als direktes und für die Einwohner und Unternehmen „spürbares“ Recht die Abfallentsorgungs- und die Abfallgebührensatzung. Auch wenn viele Bürger pauschal über zu hohe Müllgebühren sprächen, so seien die Abfallentsorgungsgebühren mit 43,44 Euro je Einwohner in ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis im bundesweiten Mittelfeld angesiedelt. Dafür bekämen die Bürger ein ganzes Bündel von Dienstleis-tungen aus einer Hand, wie die 14-tägige Hausmüllentsorgung, ein zweimalige jährliche Schadstoff-sammlung, die Grüngutsammlungen  April/Mai und Oktober/November oder die kostenlose Annahme von Elektro- und Elektronikschrott sowie von Kleinstmengen an Sperrmüll und Grüngut. Ralf Felgenträger kündigte an, dass die Müllgebühren im Salzlandkreis bis 2013 stabil bleiben werden.


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Unternehmertag im WBR Rathmannsdorf * 17.08.2011

WBR Rathmannsdorf


Gemeinsam mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Sangerhausen veranstaltete der BVMW-Kreisverband im Ausbildungsstandort WBR Rathmannsdorf des Mitgliedsunternehmens BBRZ Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum e.V. Aschersleben einen Unternehmertag zum Thema

„Aktuelle Entwicklungen am Ausbildungsmarkt und Stellenbesetzungsalternativen“.


Es waren Unternehmer eingeladen, um ihnen zeigen, wie dem Fachkräftemangel auf besondere Weise entgegen gewirkt werden kann.
Während es für viele Unternehmen unserer Region immer schwerer wird, Ausbildungsstellen zu besetzen, verlassen in diesem Sommer 51 hochmotivierte lernbehinderte Jugendliche mit Handycap nach einer dreijährigen Werkerausbildung die Rathmannsdorfer Ausbildungsstätte des Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums.
Diese haben ihre Ausbildung abgeschlossen als Metallbearbeiter, Metallbauer, Holzbearbeiter, Tischler, Koch, Beikoch, Hauswirtschaftshelfer, Bauten- und Objektbeschichter, Fachwerker im Garten- und Landschaftsbau, Hochbaufacharbeiter und Hochbaufachwerker.

Es sollte gemeinsam ein Weg gefunden werden, wie die Unternehmen diese Absolventen langfristig als qualifizierten Nachwuchs binden können.
Das war oberstes Anliegen der Geschäftsführer des BBRZ e.V., Klaus-Dieter  G r a u l  und Alfred  R a d l . Und die anwesenden Vertreter der Agentur für Arbeit, mit der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur Sangerhausen, Nora  G e o r g e , an der Spitze und der  Kreisgeschäftsführer des BVMW,  Dr. Helmhard  K r a f t  sagten Ihre Unterstützung zu.
Nach der Beratung erfolgte ein Rundgang durch die gesamte Ausbildungsstätte, bei dem alle Gäste die Gelegenheit hatten, die Ausbildungsgänge- und Ausbildungsstätten der Absolventen kennenzulernen. Ebenso bestand die Möglichkeit, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und Bewerbungsunterlagen zu erhalten.
Wichtig ist aber, dass die Bemühungen nicht auf diese Veranstaltung beschränkt bleiben sollen. So werden die Mitarbeiter des Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Sangerhausen den Unternehmern weiter zur Verfügung stehen, um gemeinsam nach geeigneten Lösungen für Ihre Unternehmen zu suchen oder zu Fördermöglichkeiten bei der Einstellung von Rehabilitanden zu beraten.


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2. BVMW-Sommerfest mit Kontaktbörse * 23. Juni 2011 * Schloss Rathmannsdorf

Schloss Rathmannsdorf

Das 2. Sommerfest des Kreisverbandes fand wieder im Ausbildungsstandort WBR Rathmannsdorf des BBRZ Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrums e.V. Aschersleben und damit wieder im schönen Ambiente des Schlosses Rathmannsdorf statt.

Zunächst begrüßte Kreisgeschäftsführer Dr. Helmhard Kraft die anwesenden BVMW-Mitglieder und Gäste und bedankte sich beim Leiter des Ausbildungsstandortes und Geschäftsführer des BBRZ, Herrn Alfred Radl, und seinem Team für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.
In seiner kurzen Begrüßung stellte dieser dann den Teilnehmern die Ausbildungsstätte näher vor.

Auf Grund der positiven Resonanz auf die im Februar durchgeführte Kontaktbörse führten wir zu Beginn des Abends erneut eine derartige Veranstaltung durch.
Hierbei ist es den Teilnehmern möglich, in relativ kurzer Zeit durch kompakte, nur wenige Minuten dauernde Gespräche in Vierergruppen sich selbst und ihr Unternehmen zu präsentieren und durch das Kennenlernen einer größeren Anzahl anderer Teilnehmer das eigene unternehmerisches Netzwerk zu erweitern.
Frau Sandra Warmuth erläuterte als Moderation zunächst die Spielregeln. Insgesamt wurden wieder vier Runden absolviert. Somit hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit mit 12 anderen Unternehmern in Kontakt zu treten.

Am Grill konnten dann die Teilnehmer die entstandenen und für Sie interessanten Kontakte vertiefen und ausbauen. Es wurde ein schöner Abend mit viel Spaß und interessanten Gesprächen.
Dazu hatten auch wieder Herr und Frau Stein, Inhaber des Weinfachhandels Stein (www.weinhandel-stein.de) aus Staßfurt, maßgeblichen Anteil.


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Unternehmertreffen zum Thema "Das Kfz in der Firma" * 25. Mai 2011 * Hotel "Ascania", Aschersleben

Hans-Joachim Grabitzky
Sigrid Wächtler
Volker Frank

In seiner Begrüßung  wies der Kreisgeschäftsführer Dr. Helmhard  K r a f t darauf hin, dass es bereits das vierte Unternehmertreffen zum Thema  „Das Kraftfahrzeug in der Firma – Erfordernisse und Möglichkeiten“ sei. Diesmal noch ergänzt um die Bereiche Steuern und Versicherungen. Ebenso, dass alle Referenten Mitglieder des eigenen Kreisverbandes seien.

Zu Beginn sprach Herr Hans-Joachim  G r a b i t z k y , Steuerberater, Steuerberatungsgesellschaft Schmidt & Partner GmbH, Niederlassung Bernburg  zum Thema „Steuerliche Aspekte der Kfz-Nutzung“.
Dabei ging er insbesondere auf die steuerliche Berücksichtigung der privaten Pkw-Nutzung ein und erläuterte die sich aus der momentanen Rechtslage ergebenden drei Möglichkeiten mit den entsprechenden Ermittlungsmethoden.
So verwies er auf die Anwendung von1%-Regelung und Fahrtenbuch, wenn das Fahrzeug zum „notwendigen Betriebsvermögen“ gehört. Dabei wurden mögliche Fehler und Fallen beim Fahrtenbuch nicht außer Acht gelassen.
Bei der zweiten Möglichkeit, d.h., wenn von einer unter 50%-igen betrieblichen Nutzung auszugehen ist, ist von einem „gewillkürten Betriebsvermögen“ auszugehen. Hier käme die Schätzung an Hand „geeigneter Unterlagen“ zum Tragen.
Im dritten Fall, würde es sich um „notwendiges Privatvermögen“ handeln, bei  als Betriebsausgaben pro betrieblich veranlasstem gefahrenen Kilometer in Höhe von 0,30 EUR steuerlich geltend gemacht werden können.
Herr Grabitzky wies darauf hin, dass die Behandlung der Pkw-Kosten eines Unternehmens nicht einfach sei und oftmals individuell berechnet werden muss, welche Variante die Günstigste sei.


Frau Sigrid  W ä c h t l e r , Geschäftsstellenleiterin der Continentale Geschäftsstelle Sigrid Wächtler, Bernburg und Stadt Seeland informierte über „Versicherungsmöglichkeiten und –notwendigkeiten rund um das gewerblich genutzte Kfz“.
In ihrem Vortrag ging sie zunächst noch einmal auf den Leistungsumfang bei der Kfz-Haftpflichtversicherung,  der Kfz-Umweltschadensversicherung, der Teilkaskoversicherung und der Vollkaskoversicherung sowie weitere inklusive Zusatzleistungen, wie Kostenübernahme beim Austausch von Schlössern nach Einbruch,  Neuwertentschädigung bei Totalschaden oder Diebstahl innerhalb der ersten 8 Monate nach der Erstzulassung oder Verzicht auf Leistungskürzung bei grober Fahrlässigkeit (außer bei Diebstahl, Alkohol der Drogen) ein.
Weitere Extras nach Wahl seien die Kfz-Unfallversicherung, der Autoschutzbrief für Pkw und die GAP-Deckung für geleaste Pkw sowie spezielle Angebote für Transporter und LKWs und der Kfz-Schutzbrief für Unternehmen.
Näher ging dann Frau Wächtler auf die Flottentarife als spezielle Kfz-Versicherung für das Gewerbe ein.
Schließlich war es ihr wichtig hervorzuheben, dass es für den Unternehmer immer günstiger sei, sich bei einer Agentur vor Ort zu versichern. Hier hat er Beratung, Schadenmanagement und einen Ansprechpartner, eine individuelle Kalkulation anhand des Schadens sowie ein vereinfachtes Antragsverfahren.
Die maßgeschneiderte Kfz-Versicherung sei ein kleiner, aber wichtiger Baustein für den Unternehmenserfolg.

Im Beitrag von Herrn Volker  F r a n k , Ingenieurbüro für Kfz-Technik Volker Frank, Staßfurt, erfuhren die Teilnehmer „Neues vom Kfz-Sachverständigen“
Herr Frank ging zunächst auf die Pflichten eines Fahrzeughalters ein. Er sei verantwortlich für den Einsatz von geeignetem Personal, für die Zurverfügungstellung eines geeigneten Fahrzeugs und für die Durchführung der erforderlichen Kontrollen.
Das würde auch die Ladungssicherung entsprechend StVO und StVZO betreffen, woraus auch dem Fahrzeugführer Pflichten erwachsen.
Schließlich ging Herr Frank noch auf das Berufskraftfahrerqualifizierungsgesetz – BKrFQG – ein. Dieses legt Anforderungen an die Grundqualifikation und Weiterbildung für Fahrer bestimmter (größerer) Fahrzeuge für den Güterkraft- und Personenverkehr fest. Diesen ist bis zum 10.09.2014 zu entsprechen. Anderenfalls wird Bußgeld erhoben.

 


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Unternehmerfrühstück zum Thema Fachkräftesicherung * 19.04.2011 * Hotel "Fürsteneck", Bernburg

Der Leiter des BVMW-Kreisverbands, Herr Dr. Helmhard Kraft, begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste.
In seinen einführenden Bemerkungen wies er auf die nicht zuletzt auf den Bevölkerungsrückgang zurückzuführende, äußerst angespannte Arbeitsmarktsituation hinsichtlich der Verfügbarkeit von Fachkräften hin. Es gelte, ein ganzes Maßnahmebündel in Bewegung zu setzen, um dem entgegenzusteuern.

In seinem Vortrag zum Thema „Die Herausforderungen am Arbeitsmarkt der Zukunft“ unterzog Herr Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dessau-Roßlau zunächst den  Agenturbezirk einer Analyse, indem er für den Arbeitsmarkt, die demographische Entwicklung, die soziale Lage und die Bildungslage die verschiedenen Strukturindikatoren aufzeigte. Schließlich kam er zu grundsätzlichen Aussagen für unsere Region, wie eine hohe Unterbeschäftigungsquote, ein hoher Anteil älterer Beschäftigter, eine hohe SGB II-Quote (auch bei unter 15-Jährigen), ein hoher Anteil an Schulentlassenen ohne Hauptschulabschluss, eine niedrige Ausbildungsquote und natürlich eine negative Bevölkerungsentwicklung.
Es gelte, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und den Wandel aktiv zu gestalten. Eine Trendumkehr erfordere einen breiten Ansatz, der viele Hebel nutzt, Denkgewohnheiten aufbricht und Positionen hinterfragt
Herr Behrens stellte 10 Handlungsfelder in den Mittelpunkt der Anstrengungen zur Steigerung des Fachkräfteangebotes und brachte zum Ausdruck, dass diese nur im vernetzten Agieren der Akteure gelingen können.
Im Vordergrund stehen dabei die Reduzierung der Schulabgänger ohne Abschluss, die Reduzierung der Ausbildungsabbrecher, die Steuerung der Fachkräftezuwanderung und schließlich das Vorantreiben von Qualifizierung und Weiterbildung.
Im Einzelnen informierte er dabei über die Leistungen von Agentur und Jobcenter für Arbeitgeber, wie das Gewähren von Zuschüssen, Qualifizierungsangebote sowie Unterstützungsmöglichkeiten bei der Arbeitskräfteakquisition.
Ein wichtiges Thema war auch die Ausbildung von Jugendlichen, die ja die Fachkräfte von morgen sind. Als eine wichtige Maßnahme hob der Agenturchef das frühzeitige Zusammenführen von Arbeitgebern und Jugendlichen, z.B. durch Berufsorientierungsveranstaltungen und Ausbildungsbörsen hervor.


Den zweiten Vortrag hielt Herr Prof. Dr. Jens Beyer, Hochschule Anhalt (FH), Bernburg, Fachbereich Betriebswirtschaftslehre, insb. Personal und Organisation zum Thema „Demographischer Wandel und Beschäftigungsfähigkeit“.
Er hob hervor, dass neben dem demografischen Wandel die Trends auf den Arbeitsmärkten Ursache des Fachkräftemangels seien, diese zu einem tiefgreifenden Umbruch der Arbeitswelt führen und sich daraus zusätzliche Handlungsfelder für alle Arbeitsmarktakteure ergeben würden.
Weitere Thesen seines Vortrages waren, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen maßgeblich durch die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter bestimmt wird und die Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit von Menschen auf Arbeitsmärkten eine gemeinsame Aufgabe aller sei.
Im Einzelnen ging Prof. Beyer ein auf:

-  Ursachen , Kosten und typische Probleme des Fachkräftemangels für KMU,
-  den Begriff Beschäftigungsfähigkeit,
-  aktuelle Trend in der Arbeitswelt,
-  Risiken für das Personalmanagement von Unternehmen sowie
-  Gemeinsame Verantwortung und differenziert Handlungsfelder

Den vollständigen Vortrag finden Sie hier.

Weiteres zur Veranstaltung können Sie im MZ-Artikel „Ein ganz großes Sorgenpaket“ vom 20.04.2011 nachlesen.

Weiterführende Informationen der Agentur für Arbeit zum Thema „Fachkräftesicherung“ erhalten Sie in der Publikation „Perspektive 2025 – Fachkräfte für Deutschland“.


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Unternehmertreffen zum Thema "Energieeffizienz" * 09.03.2011 * BTZ-Bildungsgesellschaft mbH Bernburg

Die Arena der BTZ Bildungsgesellschaft mbH war gut gefüllt. Die anwesenden Unternehmer fühlten sich vom Thema  „Haben Sie Ihre Energiekosten im Griff?“ angesprochen und suchten Unterstützung bei der Beantwortung dieser Frage.

Zunächst begrüßte Kreisgeschäftsführer Dr. Helmhard Kraft die Mitglieder und Gäste und führte in das Thema ein.
Er wies darauf hin, dass das Thema Energie schon immer einen besonderen Stellenwert im Kreisverband hatte. Neben der Einführung des BVMW-Strompools (1999) war es bereits Gegenstand von mehreren Unternehmertreffen.
Die Rahmenbedingungen für die Unternehmen seien bis heute nicht besser geworden. Trotz der Liberalisierung des Strommarktes steigen die Energiepreise weiter und zwingen zur Kostensenkung. Die großen vier Stromkonzerne dominieren nach wie vor die Energieversorgung und verhindern geschickt eine weitere, spürbare Öffnung der Strom- und Gasmärkte.

Die Sicherung einer hohen Energieeffizienz, d.h. einen gewünschter Nutzen mit möglichst wenig Energieeinsatz zu erreichen, ist und bleibt somit eine vordringliche Zielstellung für jedes Unternehmen.

Im ersten Vortrag stellte der Gastgeber, Herr Jens Kramersmeyer, Geschäftsführer der BTZ-Bildungsgesellschaft mbH Bernburg, sein neustes Angebot, „LEVO“, vor - den Lehrgang für Energie, Verbrauch und Optimierung.
Herr Kramersmeyer machte zunächst deutlich, dass nachhaltige Entwicklung, Energieoptimierung und Qualitätsverbesserung  zusammengehören. Den Energieverbrauch zu identifizieren, zu bilanzieren und zu optimieren sei für die Unternehmen eine Aufgabe, die bei steigenden Energiekosten ständig an Aktualität gewinnt.
Dieser Lehrgang wurde aus der Erkenntnis heraus ins Leben gerufen, dass spürbare Veränderungen nur zu erreichen sind, wenn die Beteiligten, d.h., die Mitarbeiter in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ausreichend in Richtung eines energieeffizienten Verhaltens sensibilisiert seien. Das wiederum setze ein entsprechendes Wissen um das 1 mal 1 der Energie und das Beseitigen von Pseudowissen voraus.
Weitere Gründe für einen derartigen Lehrgang sieht Herr Kramersmeyer u.a. in der Notwendigkeit der Minimierung des Energieausfallrisikos, in neuen Anforderungen an die Selbstversorgung, bestehenden gesetzlichen Vorschriften, dem Erfordernis der Nachhaltigkeit und Ökologie, dem Marketing oder schließlich der Generationengerechtigkeit.
Damit sollen die Grundlagen für nachhaltiges energetisches Wirtschaften in den Unternehmen geschaffen werden, welches dann letztlich von allen Mitarbeitern verstanden und mitgetragen wird.
Als ein wichtiger Lösungsansatz zur Kostenreduzierung wird die Kenntnisvermittlung auf dem Gebiet der Hausautomation ein Ziel des Lehrganges sein.
Den konkreten Lehrinhalt dieses Dreitagekurses finden Sie unter www.btz-bernburg.de.
Nach Abstimmung mit dem BTZ kann der Lehrgang auch direkt für einzelne Unternehmen durchgeführt werden.

Im zweiten Vortrag zum Thema „Optimierung von Energieeinkauf und Energieeinsatz“ ging Herr Olaf Giese, Geschäftsführer der BWI GmbH, Aschersleben  (www.bwi-energie.de), auf die Einzelbestandteile der heutigen Energiekosten für Strom und Gas ein, welche von den Unternehmen entrichtet werden müssen. Hierbei wurden praktische Möglichkeiten der Beeinflussung von Arbeits- und Leistungspreisen, Netzentgelten sowie Steuern und Zuschlägen am Beispiel aufgezeigt. Schwerpunkt war die Verdeutlichung des Einflusses der zugrunde liegenden Leistung auf die Gesamtkosten und des Zusammenhangs zwischen Arbeits- und Leistungspreis und den Betriebsstunden.

Der durch das BTZ Bernburg vorbereitete Imbiss gab Gelegenheit, verschiedene weitere Fragen und Anregungen zu den Vorträgen des Herrn Kramersmeyer und des Herrn Giese in angenehmer Atmosphäre zu diskutieren.

Für Interessierte war auch eine Besichtigung der Bildungseinrichtung möglich.


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Kontaktbörse * 02.02.2011 * Gaststätte "Zum Rettich", Neugattersleben

Diese Veranstaltung stellte ein Novum im Kreisverband dar. Ging es doch diesmal um die direkte Kontaktvermittlung – ausschließlich um die Kommunikation der Teilnehmer.
Sie erwies sich als ein großer Erfolg, waren doch alle Teilnehmer voll des Lobes und sprachen sich für eine unbedingte Wiederholung aus.

Mit diesem Veranstaltungsformat wollten wir dem Anspruch des BVMW – als echte Kommunikationsplattform zu fungieren – noch stärker Rechnung tragen. Diese Verbandszielstellung kommt ja nicht von ungefähr – bilden doch Kontakte eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Unternehmensführung.

Der Anstoß kam vom Unternehmerrat unseres Kreisverbandes. Ebenso der Gedanke, der Kontaktbörse zur Vermittlung von Grundlagen der Kommunikation ein thematisches Unternehmertreffen voranzustellen. Um dem Anspruch, immer überzeugend und zielführend zu kommunizieren, besser gerecht werden zu können. Das fand im September 2010 mit Herrn Stefan Küthe, Leipzig, als Referenten und Gesprächspartner statt.

Vom Ablauf her entsprach die Veranstaltung dem allseits bekannten Speed Dating, bei dem es den Teilnehmern ermöglicht werden soll, in relativ kurzer Zeit durch kompakte, nur wenige Minuten dauernde Gespräche in Vierergruppen sich selbst und ihr Unternehmen zu präsentieren und durch das Kennenlernen einer größeren Anzahl anderer Teilnehmer das eigene unternehmerisches Netzwerk zu erweitern.

Nach der Begrüßung und Einführung durch den Kreisgeschäftsführer übernahm das Unternehmerratsmitglied, Frau Sandra Warmuth, die Moderation. Sie erläuterte zunächst die Spielregeln und achtete dann auf deren Einhaltung, was insbesondere die Zeiteinhaltung und die Platzwechsel anbetraf.
Insgesamt wurden vier Runden absolviert. Somit hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit mit 12 anderen Unternehmern in Kontakt zu treten.
Im Anschluss an die absolvierten Gesprächsrunden ging das Vernetzen weiter. Bei einem Buffet hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die entstandenen – für sie interessanten – Kontakte zu vertiefen und auszubauen.


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Hochschule Anhalt wurde als neues BVMW-Mitglied begrüßt

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat mit der Hochschule Anhalt (FH) ein neues Mitglied. BVMW-Kreisgeschäftsführer Dr. Helmhard Kraft überreichte dem Präsident der Hochschule Anhalt, Prof. Dr. Dieter Orzessek, die Mitgliedsdokumente.

Künftig wollen der Unternehmerverband Deutschlands und die Bildungseinrichtung noch enger zusammenarbeiten, bekräftigten beide Partner. Dabei knüpfen sie an schon lange bestehende Kontakte an.

Orzessek nannte es "ein wichtiges Ziel" der Hochschule, mit kleinen und mittelständischen Firmen vor allem aus Sachsen-Anhalt zu kooperieren. Das sei für beide Seiten ein fruchtbarer Prozess. Mit den Standorten Bernburg, Dessau und Köthen sowie 7.000 Studenten strebe man eine intensive Verknüpfung von Praxis und Forschung an. Dazu gehörten unter anderem Praktika in Betrieben sowie die Bearbeitung von Abschlussarbeiten durch die jungen Leute.

Der BVMW mit seinen rund 2.000 Mitgliedern zwischen Arendsee und Zeitz setzt auf solche Verbindungen. Sie nützen dem Standort Sachsen-Anhalt und gerade den Unternehmen, die aus eigener Kraft kaum Forschungsarbeit leisten können, sagte Kraft. Es werde nun natürlich erst recht regelmäßige Unternehmertreffen mit Wissenschaftlern an den einzelnen Hochschulstandorten geben.


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